Christiane Küster-Schneider

 

Geboren wurde ich 1966 in einer Kleinstadt in Sichtweite zur Grenze der damaligen DDR. Als man mich als Vierjährige fragte, was ich mal werden wolle, habe ich voller Überzeugung geantwortet: "Frau Dotter". Stärker spezifiziert hatte ich das Fachgebiet wohl damals noch nicht. Medizin? Oder wollte ich Menschen helfen, seelisch gesund zu werden? Oder eine wissenschaftliche Laufbahn? Menschenkennerin oder Universalinteressierte?

 

Als Jugendliche wollte ich dann Pastorin werden, wieder ein paar Jahre später Antiquitätenhändlerin.

 

Nach dem Abi habe ich diese Visionen wohl ein wenige aus den Augen verloren. Ich studierte Bibliothekswesen und arbeitete in Uni- und Stadtbibliotheken - um irgendwann festzustellen, dass das noch nicht alles gewesen sein konnte. 

 

Neben meinen Jobs begann ich dann in München ein Studium der Skandinavistik, der Komparatistik und der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Als ich das abschloss, war ich tatsächlich plötzlich Frau Doktor. Nur eben keine, die Menschen seelisch oder körperlich gesünder machen kann. 

 

Dann kam ich nach Wien und leitete fast zwei Jahrzehnte lang in einer internationalen Wirtschaftskanzlei die Bibliothek, das Informationsmanagement und ein großes und wunderbares Team an jungen Leuten am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn.

 

Berufsbegleitend studierte ich außerdem Wissensmanagement und machte u.a. eine intensive Ausbildung zur Feng Shui Beraterin für Gebäude und Grundstücke.

Letzteres, weil ich erkannt hatte, dass Räume sehr viel mit unserem seelischen Allgemeinzustand zu tun haben. Richtig eingesetzt, ist dieses Wissen ein riesiger Marktvorteil für Unternehmen.

 

In der verbleibenden Zeit arbeitete ich als Mosaikkünstlerin und beschäftigte mich mit einer weiteren Leidenschaft, der kreativen Gestaltung von Räumen. Auch begann ich mich immer mehr dafür zu interessieren, warum es Frauen bei gleicher Qualifikation noch immer nicht möglich ist, eine vergleichbare Karriere zu machen wie ihren männlichen Kollegen. Und warum Frauen über 50 in unserer Gesellschaft in der beruflichen Versenkung zu verschwinden scheinen.

 

2020 stand ich dann selbst vor einem beruflichen Neustart. Da lag es nahe, Bilanz zu ziehen. Auf meiner lebenslangen beruflichen Reise  hatte ich wohl ab und zu einen Umweg (oder eine falsche Ausfahrt?) gewählt.

 

Ich schlug also eine neue Richtung ein, machte einen Lehrgang zur Innenarchitektin, ergänzt durch Home Staging*.

 

Jetzt endlich kann ich Frauen und UnternehmerInnen wirklich in einem Bereich helfen, der ganz nahe an ihrem Alltag ansetzt:

 

Ich gestalte feng shui-gerechte Räume,

  • die zur Entspannung einladen
  • in denen die tägliche Arbeit einfacher organisiert werden kann 
  • in denen es leicht ist, neue Ideen zu finden und diese auch umzusetzen
  • die einen beruflichen oder privaten Neustart bestmöglich unterstützen 
  • die das eigene Business auf ein neues Level heben

Frau Doktor bin ich immer noch, aber jetzt eine, bei deren Wirken endlich der Mensch und seine tiefsten Bedürfnisse im Zentrum aller Überlegungen stehen. 

 

*dem in Szene setzen von Immobilien, damit sie sich besser und schneller verkaufen lassen.